Lebensweisheiten


Was wir auch tun, es gibt immer jemand, dem das missfällt und der uns dafür ablehnt.
Darum geht es in dieser Lebensweisheit.

Ein Vater reitet auf einem Esel. Neben ihm läuft sein kleiner Sohn.
Ein Passant ruft empört: "Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen".

Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.
Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: "Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen".

Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel.
Aber nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: "Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei, zu zweit auf diesem armen Esel zu sitzen".

Jetzt steigen beide ab und laufen neben dem Esel her.

Doch sogleich sagt ein anderer belustigt: "Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt."

Die darin enthaltene Lebensweisheit
Wir können es nie allen Menschen Recht machen, gleichgültig wie sehr wir uns anstrengen. Deshalb macht es auch keinen Sinn sich zu fragen, ob andere gut finden was wir tun. Die anderen sind kein Massstab. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und falsch ist. Wir müssen selbst entscheiden, wie wir unser Leben leben wollen. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns wichtig und unwichtig ist.
Wir dürfen uns nicht aus Angst vor Ablehnung daran hindern.

Die beste Schutzimpfung gegen Angst vor Ablehnung und Kritik ist eine positive Selbstachtung.
Dr.Rolf Merkel